In den meisten vorgenannten Seminaren geht es um Kleintiere oder um den Pferdepatienten.
Der überwiegend in der landwirtschaftlichen Praxis tätige Therapeut steht vor speziellen Problemen, da er viel mehr mit der Wirtschaftlichkeit seiner Therapie konfrontiert ist.
Gerade hier genießt die Homöopathie zum einen das Privileg, dass die Rückstandsproblematik bei der Verwendung von hohen Potenzen keine Rolle spielt.
Zum zweiten kann Hahnemanns Homöopathie viele Erkrankungen von Nutztieren effektiver therapieren als die Schulmedizin. Leider ist diese Tatsache zu wenig bekannt.
Organotrope, pluralistische oder Komplexmittel-Homöopathie können sicher einiges an positiver Therapie leisten, die Zuverlässigkeit ist jedoch nicht gegeben. Dagegen kann ein Therapeut schnell, einfach und effektiv homöopathisch therapieren - wenn er entsprechende Kenntnisse bezüglich
Anamnese-Technik, Arzneimittellehre und dem klassisch-homöopathischen Prozedere erworben hat.
Gerade in der Landwirtschaft müssen homöopathische Mittel schnell und sicher wirken - wie Hahnemann es fordert, zumal es sich meistens um akute Erkrankungen handelt. Dafür bietet sich der Einsatz von hohen Potenzen an:
Sie wirken schnell, intensiv und lassen nach Minuten oder Stunden - je nach Lage des Falles - erkennen, ob die Arzneimittelwahl richtig war.
Sollte das nicht der Fall sein, kann dann notfalls noch eine zweites, besser passendes Mittel gefunden und verabreicht werden.
Ziel des Seminars ist es, dem Therapeut auf diesem Weg Hinweise für sichere homöopathische Verordnungen zu geben.
Für dieses Seminar sollten bereits homöopathische Kenntnisse vorhanden sein.
Seminarinhalt:
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