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21.10.2005: Homöopathische Arzneimittellehre für Tiere: Thuja und Staphysagria
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- vergleichend bei Mensch und Tier -
- jeweils mit miasmatischer Dynamik -
- mit homöopathischer Differenzialdiagnose und praktischen Fallbeispielen -
SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR.
Aehnliches soll durch Aehnliches geheilt werden.
So lautet das Grundgesetz der Homöopathie.
Die Arzneimittellehre (Similibus) stellt gleichsam den Fixpunkt innerhalb dieser 3 Grundpfeiler der Homöopathie dar -gegenüber dem variablen Faktor: Similia (dem Patienten), und gegenüber der zweiten Variablen: Curentur (dem Prozedere der Therapie, das dem Patenten individuell angepaßt sein muß).
Die präzise ermittelte Symptomatik des Patienten in Verbindung mit detaillierter Arzneimittelkenntnis des Therapeuten stellen die Parameter dar, an denen sich die Auswahl der Arznei für den Patienten orientiert.
Daher sollten die homöopathischen Arzneien, insbesondere die Polychreste, in ihrer ganzen Bandbreite mit Charakteristika, Gemütssymptomen, Allgemeinsymptomen und pathologischen Schwerpunkten jedem homöopathischen TiertherapeutIn
geläufig sein.
Das Studium der Arzneimittellehre besteht nicht im Auswendiglernen von einzelnen Symptomen und Modalitäten. Wie beim Erlernen einer Fremdsprache ist das Beherrschen von Vokabeln nicht gleichbedeutend mit Sprechen und Verstehen der Sprache. Vielmehr ist es wichtig, die übergeordnete Idee eines Mittels zu verstehen und mit den untergeordneten Symptomen aus dem psychischen und physischen Beriech in Zusammenhang zu bringen und so verschiedene Mittel zu differenzieren.
In diesem Sinne ist es unser Anliegen, die Arzneimittellehre nicht auf Indikationen und klinische Pathologie zu beschränken, sondern der / dem Tierärztin auch die individuelle Bedeutung und Pathogenese eines Arzneimittelbildes mit den möglichen, unterschiedlichen pathologischen Ausprägungen (u.a. 'miasmatische Dynamik') nahe zu bringen; damit wächst das Verständnis für pathologische Zusammenhänge, die - ähnlich wie in der Chinesischen Medizin - weit über das der schulmedizinische Anschauung hinausgehen.
Ohne dieses Verständnis bleibt die Bandbreite der Wirkung homöopathischer Arzneimittel unklar und verschwommen. Es gilt die scheinbaren Widersprüche in einem Arzneibild zu klären; diese können sich bei genauerem Studium als Spielarten eines oder mehrerer übergeordneter Themen des Arzneimittels, ausgeprägt in verschiedenen Polaritäten, herauskristallisieren.
Ohne Kenntnis dieses roten Fadens im Arzneimittelbild entstehen nur allzu leicht Mißverständnisse, Vorurteile, falsche oder palliative Verordnungen - und damit Mißerfolge.
Hahnemann selbst appellierte mit seinem Ausspruch Aude sapere an das Einsicht Haben. Was ist eine Medizin ohne Einsicht und Verständnis für den Patienten und seine Arznei?
Gerade die Homöopathie beim Tier setzt das Verstehen des Wesens der Arznei und natürlich auch das des Tieres voraus:
Jede Tierspezies, sogar manche Rasse, haben ihre jeweiligen homöopathischen Besonderheiten in den Arzneimittelbildern.
In unseren Seminaren zur Arzneimittellehre für Tiere soll der Blick für solche Besonderheiten geöffnet und geschärft werden, um homöopathische Zeichen und Symptome wahrzunehmen und zu bewerten, entsprechende anamnestische Fragen zu stellen und bestimmte Untersuchungen vorzunehmen. Das sind Aspekte der veterinär-homöopathischen Anamnese, die einem Human-Homöopathen zum Teil nicht geläufig sind.
Im Folgenden seien unsere Schwerpunkte der veterinär-homöopathischen Arzneimittellehre zusammengefaßt, die nicht nur auf den Arzneimittelprüfungen und Arzneimitellehren, sondern auch auf Hahnemanns Organon und den Kentschen Vorlesungen basieren:
Inhaltsstoffe, Pharmakologie, Toxikologie;
Übersicht über Tendenzen von möglichen pathologischen Entwicklungen im Arzneimittelbild bzw. Patienten;
Pathogenese und Arzneimittelbild akuter und chronischer Erkrankungen, vergleichend bei Mensch und Haustier:
vom Prodromalstadium, vom funktionell gestörten bis hin zum schwerkranken Organismus,
unter Berücksichtigung der miasmatischen Dynamik des jeweiligen Mittels und der des Patienten,
Leitsymptome, charakteristische und §153 - Symptome,
Gemütssymptome bzw. Verhaltenssymptome,
Allgemeinsymptome und Modalitäten;
ferner:
Mögliche Auslöser einer Erkrankung,
endogene und exogene Faktoren;
Erkennen dieser Symptome beim Tier;
Nachschlagen dieser Zeichen und Symptome im Repertorium;
Unterscheidung zwischen pathognomonischen, klinischen und charakteristischen Symptomen - speziell bezogen auf die Haustierspezies;
Hinweise zur Erhebung der homöopathischen Anamnese, jeweils bezogen auf das besprochene Mittel;
Beziehungen, Abgrenzung und Differenzierung anderer homöopathischer Mittel mit ähnlichen Schwerpunkten;
Ergänzungs- und Folgemittel.
Schließlich werden im gemeinsamen Dialog allgemeine und spezielle Aspekte im Arzneimittelbild in
Beziehung gesetzt und an Fallbeispielen belegt.
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 | Herkunft, Verwendung und Bedeutung des Arzneistoffs; |  | Inhaltsstoffe, Pharmakologie, Toxikologie; |  | Übersicht über Tendenzen von möglichen pathologischen Entwicklungen im Arzneimittelbild bzw. Patienten; |  | Pathogenese und Arzneimittelbild akuter und chronischer Erkrankungen, vergleichend bei Mensch und Haustier: |  | vom Prodromalstadium, vom funktionell gestörten bis hin zum schwerkranken Organismus, unter Berücksichtigung der miasmatischen Dynamik des jeweiligen Mittels und der des Patienten, |  | Begleitsymptome, charakteristische und §153 - Symptome, |  | Gemütssymptome bzw. Verhaltenssymptome, |  | Allgemeinsymptome und Modalitäten; ferner: |  | mögliche Auslöser einer Erkrankung, |  | endogene und exogene Faktoren; |  | Erkennen dieser Symptome beim Tier; |  | Nachschlagen dieser Zeichen und Symptome im Repertorium; |  | Unterscheidung zwischen pathognomonischen, klinischen und charakteristischen Symptomen - speziell bezogen auf die Haustierspezies; |  | Hinweise zur Erhebung der homöopathischen Anamnese, jeweils bezogen auf das besprochene Mittel;Beziehungen, Abgrenzung und Differenzierung anderer homöopathischer Mittel mit ähnlichen Schwerpunkten;Ergänzungs- und Folgemittel. |  | Schließlich werden im gemeinsamen Dialog allgemeine und spezielle Aspekte im Arzneimittelbild in Beziehung gesetzt und an Fallbeispielen belegt. |
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In diesem Sinn verfolgt unsere Arzneimittellehre das Ziel, die wichtigsten und häufigsten Polychreste ausführlich kennenzulernen. Weitere Mittel werden in unseren Wochenendseminare besprochen.
Unser Ziel ist es, daß die / der TeilnehmerIn den Einsatz von homöopathischen Einzelmitteln nach deutlich einzusehenden Gründen erlernt, um die Homöopathie im besten Sinne Hahnemanns anzuwenden und ihr Potential zur Heilung des Patienten optimal auszuschöpfen.
Auch in der Arzneimittellehre nutzen wir den gegenseitigen Dialog für gruppendynamisches, ganzheitliches Lernen, das mit Spaß und Freude zu Ergebnissen führt, die sich sofort in die curative und präventive Praxis umsetzen lassen.
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Zeit:
Freitag 14.00 bis 18.30 Uhr
gesamt 4 Arbeitsstunden
Bei intensiver Mitarbeit der TeilnehmerInnen kann es zu Zeitüberschreitungen kommen.
Kosten:
€ 54,00 incl. 16% MwSt.
(incl. Pausengetränken wie Mineralwasser, Kaffee und Tee)
Zahlungsmodalitäten:
Sie können gerne den Betrag der jeweiligen Kursgebühr zum Termin des Seminars direkt vor Ort bei Frau Ina P. Krüger in bar oder per Scheck* bezahlen oder vor Seminarbeginn auf das angegebene Konto überweisen.
* zzgl. Scheckgebühr von 1,50 €
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